7. November 2019

 

Liebe Open Water Schwimmer!

 

Ich freu mich euch begrüßen zu dürfen. Ab jetzt werde ich versuchen euch mit einem Blog, sowie (hoffentlich) nützlichen Tipps und Tricks das Thema Schwimmen näher zu bringen. Ich hoffe, dabei helfen zu können, eure Ziele besser verfolgen zu können.

 

Natürlich sind wird von GDT-Sportconsulting auch gern persönlich bei der Trainingsplanung oder als Schwimmcoaches bei unseren Schwimmkursen und -trainings für euch da. Mehr Infos auch zu Workshops und Camps bekommt ihr auf unserer HP www.gdt.at.

 

Im ersten Blog wird es heute um die allgemeine Vorbereitungsperiode gehen. Solltet ihr Fragen haben, dann schickt uns gern eine persönliche Nachricht auf unserem Instagram Account gdt_sportconsulting oder per Mail direkt an mich: dygryn@gdt.at. Ich freu mich auf Feedback!

 

DIE ALLGEMEINE VORBEREITUNGSPERIODE

 

Nachdem Ihr euch in der Off Season nun hoffentlich gut ausgeruht, euer letztes Jahr gemeinsam mit eurem/r Trainer*in sorgfältig analysiert und euch neue Ziele gesetzt habt, ist es nun an der Zeit die Basis für die Saison 2020 zu legen.

 

Wie immer betone ich dabei, wie wichtig es ist, auch die sogenannten allgemeine Vorbereitungsperiode individuell zu betrachten. Dennoch kann man ein paar prinzipielle Schwerpunkte beschreiben, auf die ich nun eingehen will.

 

1)   Im Becken

 

Im Wasser muss es drei große Schwerpunkte geben: Technik, Technik, Technik. Auch wenn ich der Meinung bin, dass man beim Schwimmen über das ganze Jahr die technischen Fertigkeiten nicht außer Acht lassen darf…, in dieser Phase des Jahres darf sich nun wirklich niemand nur auf Bahnen zählen und Kilometerumfänge beschränken.

 

Bucht einen – wichtig: GUTEN – Schwimmkurs, schaut euch Videos auf Youtube an, nehmt Einzelstunden bei einem/r – wichtig: GUTEN – Trainer*in und plant selbst bei zwei Einheiten im Wasser pro Woche zumindest eine reine Technikeinheit ein.

 

Da wir bei unseren Athlet*innen auch nicht immer dabei sein können, bieten wir unseren Coachingkunden die Möglichkeit an, regelmäßig Videos an die Trainer*innen zu schicken, um diese analysieren zu können. Diese Videos können von Freunden oder euren besseren Hälften jederzeit gemacht werden.

Außerdem bieten wir von GDT Ende November immer auch die Möglichkeit an Videoanalysen zu machen. Diese werden dann individuell ausgearbeitet und mit einer Fehleranalyse und einer entsprechenden Übungsauswahl an Technikübungen an die Teilnehmer*innen übermittelt.

 

 

Für alle, die im Verein trainieren. Bittet eure/n Trainer*in extra auf eure Technik zu schauen und lasst euch vor allem von euren Mitstreiter*innen beim Schwimmen nicht hetzen. Technik kann und darf man nur sehr ruhig schwimmen.

Wir wissen auch, dass man sich unter Trainingsbuddies immer wieder gegenseitig ausbessert. Das ist verständlich und natürlich lieb gemeint, aber glaubt mir, ein guter Coach ist ein Profi und Laien machen meistens alles nur schlimmer oder zumindest vergeuden sie eure wertvolle Zeit. Da geht lieber gemeinsam nachher auf ein alkoholfreies Bier und plaudert über alles andere als das Schwimmen.

 

2)   Außerhalb des Beckens

 

Auch für Schwimmer und gerade für Langstreckenschwimmer ist die allgemeine Ausdauer nicht zu vernachlässigen.

Überlegt euch, welche Sportarten ihr sonst noch gerne macht und geht in die Natur. Wir Schwimmer riechen ohnedies oft genug (nach) Chlor und Reinigungsmittel und sollten jede Möglichkeit nutzen, Energie um Freien zu tanken. Hier ein paar Vorschläge

 

a)   Wandern

 

Wandern ist hervorragend geeignet mit ruhiger Intensität die allgemeine Ausdauer zu schulen und dabei die Welt außerhalb des Schwimmbeckens zu entdecken. Wer die Arme mittrainieren mag, kann auch Teleskopstöcke nehmen und bei jedem Schritt ordentlich den Trizeps einsetzen.

 

b)   Laufen

 

Auch wenn das Laufen zumeist nicht der Freund der Schwimmer*innen ist, würde ich auch hier empfehlen ins hügelige Gelände zu gehen und Spaß zu haben. Springt über Hindernisse, läuft wie Kinder bergab und bergauf. Neben der Kraftausdauer, wird dadurch auch Balance und Geschicklichkeit trainiert. Außerdem lernen eure Sprunggelenksmuskeln euch vor Verletzungen zu schützen und eure Fußmuskulatur wird stärker.

 

c)    Radfahren

 

Am Rad bietet sich der Herbst für Ausfahrten am Cross- oder am Mountainbike an. Geht raus in die Natur (ohne dabei diese zu zerstören). Erlebt den wunderschönen Herbst und den Beginn des Winters und schult durch Fahrten im Gelände eure Fahr- und Bremstechnik. Nähert euch dabei langsam schnellerem Tempo an und überschätzt euch nicht. Gleichzeitig ist es aber nie zu spät, Neues zu lernen. Also habt keine Angst und erlebt die Natur.

 

d)   Inlineskaten oder Schirollern

 

Wer gut Skaten kann, sollte sich nun auch Stöcke dazu nehmen und ähnlich dem Langlaufen über den Asphalt gleiten. Die Bewegung beansprucht sehr ähnliche Muskeln, wie das Schwimmen und es macht richtig Spaß mit höheren Geschwindigkeiten voran zu kommen. Auch hier gilt „safety first“. Also denkt auch an entsprechende Ausrüstung, solange ihr euch nicht ganz sicher fühlt

 

 

Zusammengefasst feilt an eurer Technik und geht am Wochenende raus ins Freie.

Die Energie, die ihr dabei bekommt, ist durch nichts zu ersetzen und wird euch durch härtere Trainingseinheiten später durchhelfen.

 

Im nächsten Blog geht es um das Athletiktraining im Jahresaufbau. Stay tuned, denn gdtistmehrals Schwimmtraining

 

Euer Gerald